And the Winner is... Das Interview mit den Preisträgerinnen des Tanzpreises 2016

Tanzpreis 2016!


In diesem Jahr geht der dem Bambi gleich­zu­setzende Preis in der Kategorie ­„Anerkennung“ an drei Tanzmedizinerinnen.

Das jomdance-magazin gratuliert den diesjährigen Preisträgern recht herzlich! Wir haben nachgefragt, wie es sich als Preisträger anfühlt und wohin die weitere Reise der Tanzmedizin wohl gehen mag. Alle Damen sind Gründungsmitglieder von tamed e. V., den es seit 1997 gibt. Heute ist der Verein zur weltweit größten nationalen Organisation für Tanzmedizin herangewachsen – und immer noch gemeinnützig tätig. Dies ist unter anderem nur deshalb möglich, weil neben weiteren fleißigen, ehrenamtlichen Helfern im Organisationsbereich diese drei Pionierinnen ständig Lobby-Arbeit betrieben haben und es noch tun. Ihr Engagement wird nun offiziell anerkannt und gewürdigt.

 

 

Dr. Elisabeth Exner-Grave

jdm: Elisabeth, als Leiterin des Kompetenzzentrums TanzMedizin von medicos.AufSchalke bist du eine der federführenden Medizinerinnen im deutschsprachigen Raum, die in der Tanzmedizin tätig sind. Nach so vielen Jahren aktiver Arbeit für die und in der Tanzmedizin – was sagst du zur Verleihung?

Elisabeth: Als der Vorsitzende des Fördervereins Tanzkunst Deutschland e.V., Herr Jas Otrin, vor ein paar Monaten auf einen Sonntagnachmittag bei mir anrief und die freudige Nachricht verkündete, habe ich mich erst einmal hingesetzt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ein Preis, der seit 34 Jahren an namhafte Künstler und Künstlerinnen des Tanzes verliehen wird geht in 2016 erstmals an drei Ärztinnen: Liane Simmel, Eileen Wanke und an mich. Sie fragen sich sicher auch, wie es dazu gekommen ist. Und die Antwort ist eigentlich das schönste an diesem Tanzpreis: die Tänzer selbst haben uns für den Anerkennungspreis vorgeschlagen! Sie waren der Meinung, dass wir, die sich seit nahezu 20 Jahren im Hintergrund der Bühne für die Gesundheit im Tanz, die Optimierung der medizinischen Versorgung von Tänzern, deren Rehabilitation im Bedarfsfall und Prävention einsetzen, nun auch einmal ins Rampenlicht sollen. Zwar hat jeder von uns dreien eine Tanzvergangenheit und damit auch einiges an Bühnenerfahrung. Aber dort als Ärztin zu stehen, ist zumindest für mich etwas ganz besonderes. Ich bin mir sicher, dass der Preis entscheidend dazu beitragen wird, die Tanzmedizin bekannter zu machen. Tanzmedizin Deutschland e.V., tamed, hat dieses Spezialgebiet der Sportmedizin, welches der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung tanzspezifischer Erkrankungen mit dem Ziel der Gesundheitsförderung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit von Tanzschaffenden Sorge trägt, im Jahr 1997 zum Leben erweckt. Irrtümlich wird die Tanzmedizin oftmals mit der Tanztherapie verwechselt. Letztere ist ein psychotherapeutisches Verfahren, dass auf emotionaler, physischer und kognitiver Ebene eines Menschen positive Ressourcen schafft und auf die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Seele - die sogenannte Resilienz - abzielt.

Dr. Elisabeth Exner-Grave; Foto: Lehmann

jdm: Du brennst für die Sache, das merkt man richtig. Was empfiehlst du nachkommenden Medizinern? Was den Tänzern?

Elisabeth: Medizinstudenten oder jungen Ärzte, die Interesse an der Tanzmedizin haben, empfehle ich unseren Kongress für Tanzmedizin vom 6.-8. Mai 2016 an der Palucca Hochschule für Tanz. Dabei haben sie die einmalige Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten und Angebote von tamed zu verschaffen. Den Medizinstudenten, die auf der Suche nach einem tanzmedizinischen Thema für ihre Doktorarbeit sind, bieten die Vorträge und der Besuch ausgewählter Workshops sehr gute Optionen, Kontakte zu knüpfen. Die Vernetzung aller Berufsgruppen im Tanz und der Medizin ist in den letzten Jahren gewachsen; der Kongress bietet seinen Teilnehmern eine hervorragende Möglichkeit in Interaktion zu treten. Ich selbst bin immer begeistert von der Medizin und der damit verbundenen Forschung gewesen und fühle mich in der Welt des Tanzes sehr wohl. Beides miteinander verbinden zu können macht mich glücklich. tamed hat wesentlich dazu beigetragen. Den Tänzern empfehle ich, mehr Achtsamkeit auf den Körper zu richten, um diesen nicht fremdgesteuert, sondern selbst emotional oder rational zu instrumentalisieren. Achtsamkeitsschulung sollte künftig fest in der Ausbildung verankert sein. Es gibt nur den einen Körper, der heute in allen Sparten des Tanzes sehr gefordert ist. Es gilt, diesen intelligent zu nutzen und ihn - wenn erforderlich - zu schützen. Nicht bei jeder choreografischen Idee muss man mit seinem Körper in medias res gehen. Man kann als Tänzer lernen, „konstruktive Grenzen“ zu ziehen und diese im Bedarfsfall zu artikulieren. Den Mut dazu zu entwickeln, erfordert das Loslösen von hierarchischen Strukturen.

jdm: Demnach gibt es auch etwas, das du dir von den (nachkommenden) Tanzpädagogen wünschst?

Elisabeth: Ein guter Tanzpädagoge ist, wer sein Fach beherrscht und dieses mit pädagogischem Können und Freude vermittelt. Einen guten Lehrer zu haben prägt fürs Leben. Herausragende Tänzer sind nicht selbstverständlich gute Pädagogen. Und berühmte Pädagogen waren nicht unbedingt herausragende Tänzer. Die Vermittlung einer systematischen Tanztechnik muss dabei nicht unbedingt an tradierten Lehrmethoden festhalten. Der diesjährige Tanzpreisträger Professor Martin Puttke, der über Jahrzehnte in der Tanzpädagogik lehrt und viele herausragende Tänzer hervorgebracht hat, hat dieses durch seine DANAMOS-Methode unter Beweis gestellt. Er denkt vernetzter, interdisziplinärer, interaktiver und ist dadurch ungemein kreativ. Und da ist er nicht der Einzige, viele nachkommende Tanzpädagogen gehen da mit gutem Beispiel voran.

jdm: Und wo siehst du die Tanzmedizin in 20 Jahren?

Elisabeth: Wir haben es in den vergangenen 20 Jahren durch ehrenamtliches Engagement und der Bereitschaft jedes einzelnen der Gründungsmitglieder, seine Expertise im Tanz und in der Medizin in das Sprachrohr von tamed einfließen zu lassen geschafft, die Vereinsstruktur systematisch aufzubauen und zu kategorisieren. Die Einrichtung der Website und deren Verknüpfung mit den Social Media bietet den Nutzern eine überaus anwenderfreundliche Plattform, die weit über die Grenzen von Deutschland hinausreicht. In den nächsten 20 Jahren sollte es gelingen, die drei Säulen von tamed: Ausbildung, Beratung und Vernetzung auf einem stabilen Fundament zu platzieren. Die Gründung einer Fachgesellschaft für Tanzmedizin ist evident, um das Ressort Forschung und Wissenschaft voran zu treiben und den internationalen Austausch von Tanzmedizinern zu fördern. Persönlich halte ich das Einrichten von Mentoring-Programmen für sehr wichtig, um den Wissenstransfer in die richtige Richtung zu kanalisieren – in die Ausbildung von künftigen Tanzmedizinern. Der Bedarf ist einfach da Um all das möglich zu machen ist eine stabile Finanzierung notwendig. Diese zu generieren stellt aktuell wohl die größte Herausforderung von tamed dar.

  

Dr. Liane Simmel; Foto: Ida Zenna

Dr. Liane Simmel

jdm: Liane, du bist lange Jahre treibende Kraft der Tanzmedizin nicht nur, aber vor allem in der Außendarstellung gewesen und bist hier immer noch sehr aktiv. Würdest du aus heutiger Sicht etwas anders machen, um in puncto Tanzmedizin etwas schneller ans Ziel zu kommen?

Liane: Das braucht einfach Zeit – der Tanzpreis ist eine Anerkennung, die ja normalerweise eher als Lebenspreis anzusehen ist. Daher habe ich noch gar nicht damit gerechnet. (schmunzelt) Insofern würde ich sagen, ich hätte zu den jeweiligen Zeitpunkten nichts anders machen können, denn ich habe immer mit 100 % alles versucht herauszuholen, was geht. Es wäre schön gewesen, früher professionelles Know-how einzuholen und eventuell eine politische Anbindung früher zu haben. Die Tanzmentalität, die uns allen (bei tamed) im Blut liegt, dieses ›Schaffen, Schaffen, Schaffen und dann etwas Fertiges auf die Bühne zu bringen‹ ist löblich, aber hinderlich in der Bekanntmachung. Niemand bekommt mit, dass etwas passiert – erst wenn es präsentiert ist, wird es gesehen. Die Arbeit vorher hat dann aber anscheinend nicht stattgefunden. Mit dem heutigen Wissen würde ich sagen: Während des Machens darüber REDEN!; Publik machen, dass und was man tut.

jdm: Und was möchtest du den Tanzpädagogen mitgeben?

Liane: Macht die Tanzmedizin zu eurem Eigenen! Was immer ihr an Informationen aus der Tanzmedizin bekommen könnt, baut dies in euren Alltag, in euer Training ein. Das unterstützt euch, lange gesund zu tanzen. Und bleibt kritisch, stellt Fragen, fordert uns Tanzmediziner immer wieder zu neuen Denkweisen heraus.
Tänzer verfügen über ein aussergewöhnliches Körperwissen. Das gilt es zu erforschen, aber auch immer wieder auf den Prüfstein zu stellen. Der beste Weg für eine gesunde Tanzkarriere und eine fundierten Tanzunterricht ist eine Synergie aus fundiertem Körperwissen und tanzmedizinischem Knowhow!

jdm: Liane, wo siehst du die Tanzmedizin in 20 Jahren?

Liane: Da schaue ich von zwei unterschiedlichen Richtungen drauf: Einerseits mit Skepsis: Was wird von der durch uns gelegten Basis Bestand haben? Es dringen so viele Probleme auf unsere Gesellschaft und auf die Kunst ein, Machtkämpfe, Intrigen und Neid machen die Arbeit oft schwer. Lassen sich die Strukturen im Tanz dennoch weiterhin zum Positiven ausbauen? Kann sich das bislang Erreichte etablieren? Andererseits hoffe und glaube ich immer noch an die große Vision, die mich dazu gebracht hat, die Tanzmedizin voranzutreiben: Dass Tanzmedizin ein fester Bestandteil des Tanzes wird, zum Tanz gehört wie das Plié. Dass es kein „In-Frage-Stellen“ und kein „Wegrationalisieren“ mehr gibt. Dass die Tanzmedizin fest in die Theater, den Tanzsaal und die Lehrpläne integriert ist

jdm: Du brennst für die Sache, das merkt man richtig. Nach so vielen Jahren aktiver Arbeit für die und in der Tanzmedizin. Wie fühlt sich das an, diesen Preis zu bekommen?

Liane: Sehr gut! Es ist ein schönes Gefühl, dass unsere Arbeit, die häufig jenseits des Rampenlichtes stattfindet, gewürdigt wird. Dass die Tanzmedizin in all ihren Facetten – Forschung, Therapie, Prävention und Aufklärung – anerkannt und geehrt wird, ist eine tolle Sache.

PD Dr. Dr. Eileen M. Wanke

jdm: Du bist die wohl am höchsten dekorierte Medizinerin im deutschsprachigen Raum, die in der Tanzmedizin tätig ist. Nach so vielen Jahren aktiver Arbeit in der Tanzmedizin. Wie fühlt sich das an, diesen Preis zu bekommen?

Eileen: Es zeigt mir, dass mein beziehungsweise unser Engagement – und ich darf hier auch für meine beiden Kolleginnen Dr. Elisabeth Exner-Grave und Dr. Liane Simmel sprechen –, für den Tanz und die Tanzschaffenden nicht nur offensichtlich wahrgenommen, sondern darüber hinaus auch sehr geschätzt wurde und nun mit der Preisverleihung sogar noch gewürdigt werden wird. Das ist zunächst einmal ein gutes, ja, ein sehr gutes Gefühl. Denn heutzutage werden zwar Leistungen erwartet, eine Würdigung von Leistungen ist jedoch nicht (mehr) selbstverständlich. Insgesamt bin ich daher sehr dankbar. Und das sind wir alle drei.

jdm: Und wenn du nun einen Ausblick wagst: Wo siehst du die Tanzmedizin in 20 Jahren?

Eileen: Das ist eine schwierige Frage. Wo die Tanzmedizin in 20 Jahren stehen wird, ist von vielen Faktoren abhängig, die man vielleicht alle jetzt noch nicht überblicken kann. In der Medizin, sehe ich die Tanzmedizin möglicherweise innerhalb eines etwas weiter gefassten Bereiches der „Theater- oder Künstlermedizin“ als Querschnittfach primär an die Arbeitsmedizin (Profis) angebunden – mit gewissen Anknüpfungspunkten in der Sportmedizin (z. B. Tanzsport, Gardetanz etc.). Um diese Anbindung zu verstärken, ist es langfristig wichtig, dass (noch) mehr Professionalisierung und Institutionalisierung stattfindet, ähnlich wie diese in der Musikermedizin mit eigenen Instituten, Lehrstühlen an Unis usw. schon vorhanden ist. Allerdings muss man hier bedenken, dass es auch wesentlich mehr Musiker als Tänzer gibt. Das macht es für den Tanz nicht leichter. Es ist wichtig, dass die tanzmedizinische Tätigkeit, unabhängig von der Art, entsprechend honoriert wird und es nicht mehr darum geht, die Tanzmedizin in der eigenen Freizeit, am Abend oder am Wochenende zu praktizieren oder zu etablieren. Heute sieht tanzmedizinische Tätigkeit ja vielfach noch so aus, dass sie „on top“ der täglichen Arbeit geschieht und nicht in die tägliche Arbeit integriert ist und daher häufig ehrenamtlich erfolgt (wie zum Beispiel die wichtige Gremienarbeit). Bei einer zunehmenden alltäglichen Arbeitsdichte wird das mittelfristig definitiv nicht mehr zu leisten sein. Um hier einen Ausgleich zu schaffen, benötigt es Strukturen und vor allem auch finanzielle Mittel als Folge der Anerkennung eines tanzmedizinischen Engagements. Auch muss es – wie beispielsweise in Großbritannien vorhanden – zu einer viel stärkeren Vernetzung der unterschiedlichen Verbände und Organisationen, die (tanz-)medizinisch tätig sind, erfolgen. Ich meine hier zum Beispiel eine noch festere und umfassendere Brückenbildung in den Gesellschaftstanz- und Tanzsportbereich oder den Senioren- oder Kindertanz (auch Tanz in den Schulen) hinein. In Großbritannien beispielsweise sitzt Darcey Bussel in der Jury von Strictly come dancing (Anmerkung: in Deutschland: let´s dance). Das wäre hier (noch) undenkbar. Dort ist man schon etwas weiter.

PD Dr. Dr. Eileen M. Wanke; Foto: Lehmann

jdm: Was empfiehlst du denn den (nachkommenden) Medizinern? Was den Tänzern?

Eileen: Nachkommenden Medizinern und Medizinerinnen empfehle ich zwei Dinge, wenn sie mich fragen: Einmal, dass sie vor lauter Arbeit – und davon gibt es ja reichlich – und Karriere nicht vergessen sollten, zu leben und sich selber auch ein stückweit zu verwirklichen. Damit meine ich, dass es für viele Dinge eine Zeit gibt, bzw. einen optimalen Zeitraum oder eine Phase. Ich bin davon überzeugt, dass es schlimm sein kann, im letzten Drittel eines Lebens angekommen, sich vorwerfen zu müssen, etwas, was einem sehr am Herzen liegt und was als Versuch theoretisch möglich gewesen wäre, nicht probiert zu haben oder gemacht zu haben. Das muss nichts Materielles sein oder etwas, mit dem man das große Geld verdient. Meistens ist es vielmehr etwas, das einem sehr viel tiefe Zufriedenheit und Ruhe gibt, wie das Tanzen beispielsweise. Den Tänzer/innen empfehle ich, diese kostbare und kurze Lebensarbeitszeit auf der Bühne soweit irgendwie möglich jede Sekunde lang zu genießen, darüber aber nicht ganz zu vergessen, dass es vermutlich ein Leben nach einer aktiven Tanzkarriere geben wird. Dieses will vorbereitet sein. Denn zumeist sind dafür bestimmte Voraussetzungen erforderlich, die (rechtzeitig) geschaffen werden müssen, sei es durch eine Entwicklung von Interessen oder das Erlangen von Qualifikationen. Ich sage ihnen aber auch, dass sie für ihre eigene Gesundheit ein Stück weit selbst verantwortlich sind. Natürlich will auch diese Eigenverantwortlichkeit gelernt sein. Dafür benötigt man Wissen und eine gewisse Neugier genauso wie den Willen bequeme und lieb gewonnene Gewohnheiten mal zu verlassen und Neues auszuprobieren. Und ich mache ihnen klar, dass es möglich ist, bis ins hohe Alter hinein zu tanzen. Klar ist das Ziel dann ein Anderes. Aber ein Karriereende muss überhaupt nicht den kompletten Tanzausstieg bedeuten. Selbst mit körperlichen Einschränkungen ist tänzerisch bis ins hohe Alter noch soviel möglich. Das sollen sie wissen. Leider findet man noch häufig die „Ganz oder gar nicht“ Einstellung und viele Tänzer verlassen den Tanzbereich komplett und gehen uns mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung verloren.

jdm: Und was wünschst du dir von den Tanzpädagogen, Eileen?

Eileen: Ich werde diese Frage mal leicht erweitern. Ich wünsche vor allem den freiberuflichen Tanzpädagogen eine den Leistungen angemessene Honorierung ihrer Unterrichtstätigkeit. Und damit meine ich ganz konkret die Bezahlung, die meistens in keiner Weise die hohen körperlichen psycho-sozialen Belastungen widerspiegelt. Von Ihnen würde ich mir wünschen, dass sie etwas egoistischer werden und mit etwas weniger Leidenschaft den Beruf ausüben. Das ist nicht böse gemeint. Ganz und gar nicht. Ich finde das Engagement und die Leidenschaft phänomenal. Aus rein medizinischer Sicht, jedoch, würde mir nur wünschen, dass sie mehr Zeit/Gelegenheit erhalten bzw. sich mehr Zeit nehmen, sich auch um ihre eigene Gesundheit zu kümmern. Denn dieser Aspekt kommt viel zu häufig zu viel zu kurz. Dazu gehört auch, dass sie mal wieder selber tanzen, oder?

jdm: Das Inteview mit euch dreien hat sehr viel Spaß gemacht. Zeigte es doch einmal mehr, dass ihr trotz oder gerade wegen eurer komplett unterschiedlichen Charaktere die Tanzmedizin vorwärts gebracht habt und es immer noch tut. Das jomdance-magazin dankt euch im Namen aller Tanzschaffenden für euer Engagement und beglückwünscht euch zu eurem Anerkennungspreis!


Social Media

Facebook
Google +

Newsletter

Jetzt Newsletter abonnieren!

Copyright © Said el Amir for jomdance-magazin All rights reserved.