DAS WICHTIGSTE VORAB: Alle Termine und Anmeldemöglichkeiten findet Ihr unter Ausbildungstermine im Kalender! Diese Seite hier gibt Dir Informationen über die Inhalte, Ziele und Nutzen der Ausbildung.

Als Oriental-, HipHop- oder Tribal-Tänzerin bist du darauf angewiesen, eine klare und systematische Isolationstechnik an den Tag zu legen, damit du den Ansprüchen der Tänze gerecht wirst. Sei es für den eigenen Tanz oder für den späteren Unterricht, den du eventuell geben möchtest.

Die Ausbildungen von ESTODA helfen dir dabei, diese Technik auf höchstem Niveau zunächst selbst zu erlernen und später eventuell zu unterrichten.

1996 wurde das ESTODA-System von Yasmin al Ghazali definiert.

Die Vorteile von ESTODA

  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce basiert auf den Bewegungsmöglichkeiten des Menschlichen Körpers sich um und mit den drei physikalischen Achsen zu drehen und zu verschieben. Dieses System ist nicht neu. Viele Lehrer arbeiten nach ähnlichem Prinzip.
  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce bietet jedoch eine bis ins Detail ausgereifte und auf den Körper abgestimmte Umsetzung dieses mechanischen Systems.
  • ESTODA— ESsential Technique of Oriental DAnce wird seit 1996 ständig weiterentwickelt und stets dem neuesten Stand der tanzmedizinischen und tanztechnischen Kenntnisse angepasst.
  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce zeichnet sich dadurch aus, dass alle dem menschlichen Körper möglichen muskuloskelletösen, binnenkörperlichen Bewegungen analysiert, erkannt, nachgearbeitet und klar in den eigenen Körper umgesetzt werden können. 
  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce ist nach den aktuellen tanzmedizinischen Grundlagen eine körpergerechte Form des Tanzens.
  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce bietet neben einer der bestmöglichen, zeitgenössischen Isolations- und Tanztechniken auch eine klare, didaktisch hervorragende Form der Vermittlung.
  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce bietet eine gute Basis für alle nachfolgenden und/oder zeitgleichen Tanzausbildungen. 
  • ESTODA — ESsential Technique of Oriental DAnce sieht sich zu keiner Zeit als die alleingültige Methode zum Erlernen von Oriental-Tanz-Technik an.
  • ESTODA— ESsential Technique of Oriental DAnce empfiehlt dringend, andere Methoden ebenfalls zu erlernen, um das eigene Repertoire und den eigenen Stil zu erweitern und zu verfeinern.

 

Aufbau der Ausbildungen

ESTODA bietet Dir mehrere Möglichkeiten, Dich ausbilden zulassen. Du selbst kannst entscheiden, wie weit Du die Technik-Ausbildung belegen möchtest. Voraussetzung für den Erfolg ist jedoch immer das Bestehen der Zwischenprüfung zum nächsthöheren Modul.

Alle ESTODA-Ausbildungen sind schul- bzw. berufsbegleitend auf mehrere Module ausgelegt, die zwischen 1 bis zu 9 Wochenenden à 10 Unterrichtsstunden dauern.

Die Zulassung zum jeweils nächst höheren Modul erfolgt jedes Mal über eine Zwischenprüfung.  

Die Module 1 bis 4 dienen zum Erlernen der reinen Technik. Der erfolgreiche Abschluss von Modul 2 bis 4 wird mit einem Teilnahmezertifikat bestätigt.

Diese Zertifikate berechtigen zum Einstieg in das Modul 5, um die Basistrainer-Zertifikate 1 und 2 und das Diplom zur ESTODA-Lehrerin zu machen — je nach Zertifkat der erfolgreich abgeschlossenen technikorientierten Ausbildung. 

Im 5. Modul wird die Weitergabe, das Unterrichten dieser Technik gelehrt. Es endet mit einer dreifach gegliederten Prüfung:

  • theoretisch-schriftlich
  • praktisch-technisch
  • Lehrprobe
    (Der praktische Teil und die Lehrprobe werden von einem externen, unabhängigen Prüfer abgenommen.)
  • Diplomarbeit 
    (nur beim Ziel: ESTODA-Lehrerin)

Werden alle Prüfungskriterien erfüllt, endet das Modul 5 mit dem

  • Zertifikat „ESTODA-Basistrainer I“
  • Zertifikat „ESTODA-Basistrainer II“ 

oder dem 

  • Diplom „ESTODA-Lehrerin“
     
     

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Lehrplan der Module

Es versteht sich von selbst, dass die Unterrichtseinheiten immer mit einem Warm-up beginnen und einem Stretch enden.

1. Modul — Technikmodul

  • Die 3 Dimensionen des Raums und die 4. Dimension, die Zeit
  • Vermittlung der 6 Elementarbewegungen:
    • Vertikale
    • Kippe
    • Twist
    • Horizontale
    • Sagittale
    • Wippe
    zusätzlich:
    •  American Basic
    •  Hagalla-Basis
    •  geregeltes Wippen im Gehen
  • Die goldenen Regeln des Orientalischen Tanzes nach ESTODA
  • Gewichtsverlagerungs- und Schrittwechselsystem
  • Haltung, Arm- und Handführung
  • Grundlagen für Drehungen und das Erlernen leichter Drehungen:
    • Pivot-Turn
    • Pencil-Turn
    • Tip-Turn über vorn
    • 3-Schritt-Drehung
  • Home Chances
  • Prüfung:
    • theoretische Prüfung über Online-Formular
    • praktische Prüfung in Form von Diagonalen

 


2. Modul — Technikmodul

  •  Bewegungsbildende und bewegungsverändernde Zweifachkombinationen wie
    • Kreise
    • Achten
    • die sogenannten „Drops“ und „Kicks“
    • Twist-Hagalla
      • logisch vorwärts
      • logisch rückwärts
  • Systemtheorie und Bewegungsqualitäten
  • Zweites und drittes Wochenende:
    • Vertiefung des Systemverständnisses
    • Üben der Bewegungen anhand von
      • Diagonalen
      • Schrittkombinationen
      • Gruppenarbeiten
      • Improvisationen  
  • Arm- und Handführung werden vertieft
  • Erarbeitung eines Port de Bras, das Teil der praktischen Prüfung wird
  • Weitere Drehungen werden erlernt:
    • Chaînés
    • Arabesque-Wende
    • Tip-Turn über rück

  • Home Chances
  • Prüfung:
    • theoretische Prüfung über Online-Formular
    • praktische Prüfung in Form von Diagonalen und tänzerischen Schrittkombinationen

 


3. Modul — Technikmodul

  • Körperwellen:
    •  sagittal
    • horizontal
  •  Auf Geschwindigkeit werden trainiert:
    • Twist-Hagalla
      • logisch vorwärts
      • logisch rückwärts
    • American Basic
    • Kipp-Hagalla
  • Suhair-Saki-Step
  • Siwa-Step
  • Egyptian-Backstep
  • Vertiefung der Systemtheorie
  • Steigerung der Bewegungsqualitäten
  • Zweites und drittes Wochenende:
    • Vertiefung des Systemverständnisses
    • Üben der Bewegungen anhand von
      • Gruppenaufgaben
      • Diagonalen
      • Schrittkombinationen
      • Improvisationen
  • Arm- und Handführung
  • Zusätzliche Drehungen:
    • Arabesque-Drehung
    • Pirouette

  • Home Chances
  • Prüfung:
    • theoretische Prüfung über Online-Formular
    • praktische Prüfung in Form von tänzerischen Schrittkombinationen (Armhaltung im Tanzfluss prüfungsrelevant)

 


4.  Modul — Technikmodul

  • Bekannte Bewegungen des ägyptischen Raks-Sharki und Baladi. Viele Bewegungen aus dem Repertoire berühmter Tänzerinnen wie z. B.:
    • Suheir Saki
    • Dina
    • Randa
  •  ¾-Shimmies
    • einseitige Varianten
    • asymmetrische Varianten
  • Seitverschieber ohne Gewichtswechsel
  • Suheir-Saki-Step mit unterlegtem ¾-Shimmy
  • 5-fach-Kombinationen
  • 6-fach-Kombinationen
  • Vertiefung aller in den vorherigen Modulen erlernten Bewegungen
  • In den drei Folgewochenenden:
    • Vertiefung des Systemverständnisses
    • Üben der Bewegungen anhand von
      • Gruppenaufgaben
      • Diagonalen
      • Schrittkombinationen
      • Improvisationen
  • Arm- und Handführung
  • Zusätzliche Drehungen:
    • Arabesque devant (Relevé lent)
  • Home Chances
  • Prüfungen:
    • theoretische ÜPrüfung über ein Online-Formular
    • praktische Prüfung in Form von tänzerischen Schrittkombinationen (Armhaltung im Tanzfluss prüfungsrelevant)

 


Modul 5 — Unterrichtsmodul


    1. Wochenende:

  • Grundlagen der Anatomie 1
  • Grundlagen der Anatomie 2
  • Home Chances

    2. Wochenende:

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Grundlagen der Pädagogik
  • Grundlagen der Didaktik
  • Home Chances

    3. Wochenende:

  • Inhalte von Warm-ups
  • Inhalte von Cool-downs
  • Home Chances

    4. Wochenende:

  • Didaktischer Aufbau von Unterricht für
    • regelmäßige Kurse
    • Workshops
    • Seminar
    • Projekte
  • Aufbau von Diagonalen für
    • Anfänger
    • Mittelstufe
    • Fortgeschrittene

    5. bis 9. Wochenende: 

  • Lehrproben für unterschiedliche Level
  • Didaktikübungen für unterschiedliche Level

    10. Wochenende — Prüfungswochenende:

  • Per Online-Verfahren wird die theoretische Prüfung abgenommen. Alle Studenten bekommen ein vorgegebenes Zeitfenster zum Bearbeiten der Multiple-Choice-Prüfungsfragen über ein Online-Formular im alumni-Bereich.
  • Überprüfung der praktischen Umsetzung der Systemtheorie
  • praktische Prüfung anhand von
    • einer vom Abschlussprüfer live vorgeführten Tanzsequenz über 8x8 Counts, die exakt nachzutanzen ist (nur Lehrerinnen).
    • einer Unterrichtssequenz zur Vermittlung einer per Losverfahren gezogenen Technik (Trainerinnen + Lehrerinnen).
    • einer Unterrichtssequenz zur Erstellung und Vermittlung der zuvor vermittelten Technik anhand einer tänzerischen oder technischen Diagonale (Trainerinnen + Lehrerinnen)
  •  individuelles Feedback

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Dauer der Module

Technik-Ausbildung bis Modul 4 ESTODA-Express Basistrainer I Basistrainer II ESTODA-Lehrerin
Modul 1 2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
1 Wochenende
à 10 Stunden
gesamt 10 Stunden
2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
Modul 2 4 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 40 Stunden
2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
4 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 40 Stunden
4 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 40 Stunden
4 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 40 Stunden
Modul 3 3 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 30 Stunden
2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
./. 3 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 30 Stunden
3 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 30 Stunden
Modul 4 4 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 40 Stunden
2 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 20 Stunden
./. ./. 4 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 40 Stunden
Modul 5 ./. ./. 3 Wochenenden à 10 Stunden
7 Wochenenden à 5 Stunden
gesamt 65 Stunden
6 Wochenenden à 10 Stunden
4 Wochenenden à 5 Stunden
gesamt 80 Stunden
10 Wochenenden
je 10 Stunden
gesamt 100 Stunden
Gesamt-Stunden 130 Stunden 70 Stunden 125 Stunden 170 Stunden 230 Stunden